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50 Jahre Rademacher

Eine deutsche Erfolgsgeschichte: Rademacher bewegt mehr.

Seit den Anfängen in der Platinenbestückung hat sich die im münsterländischen Rhede beheimatete Rademacher Geräte-Elektronik in eine High-Tech-Schmiede verwandelt, die immer wieder mit Neuentwicklungen von sich reden macht. Angefangen beim automatischen Gurtwickler, der seit den 80er Jahren in Millionen deutscher Haushalte die Rollläden bewegt, bis zum umfassenden Smart-Home-System. 2017 blickt Rademacher auf eine 50-jährige Erfolgsgeschichte zurück und erwirtschaftet mit 185 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von rund 36 Millionen Euro.

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Quelle: Rademacher

„Bin ich hier bei der Firma RolloTron?“ Diese Frage bekamen die Rademacher-Mitarbeiter am Telefon mehr als einmal zu hören. Eins steht fest: Wenn ein Produktname so populär ist, dass er bei vielen für das ganze Unternehmen steht, dann hat das Produkt ganz offensichtlich überzeugt. Die Rede ist vom elektronischen Gurtwickler „RolloTron“, den Rademacher als echte Pionierleistung erfunden und 1981 auf den Markt gebracht hat. Dass man Rollläden einfach per Knopfdruck bedienen konnte, war damals geradezu revolutionär. Der Gurtwickler wurde zu einem umfangreichen Produktsortiment weiterentwickelt, das heute vom Einsteigermodell bis zum Highend-Smart-Home-Gerät mit Funkschnittstelle, Sonnensensor und umfangreichen Automatikfunktionen reicht. Durch die hohe Qualität seiner Gurtwickler hat sich Rademacher schnell als Marktführer in diesem Segment etabliert und ist es bis heute geblieben.

Anspruchsvolle Automation von Sicht- und Sonnenschutz

Mit dem RolloTron begann eine Serie von Entwicklungsschritten, die von zahlreichen Innovationen gekennzeichnet ist und das damalige Motto des anfänglich familiengeführten Unternehmens – „Immer eine Idee besser“ – immer wieder mit Leben erfüllte. Aufbauend auf seinem hohen technischen Know-how ergänzte Rademacher sein Sortiment zu Beginn der 1990er Jahre durch elektronische Rohrmotoren zur Automatisierung von Sicht- und Sonnenschutz – erneut als Pionier in diesem Bereich. „Mit der Antriebs-Produktfamilie RolloTube haben wir ein starkes Sortiment für die Automation von Sicht- und Sonnenschutz an der Fassade entwickelt“, beschreibt Steffen Weinreich, der zusammen mit Ralf Kern für die Geschäftsführung verantwortlich zeichnet, die Innovation im Portfolio, mit der Rademacher die Basis für das spätere Smart-Home-System geschaffen hat. „Mit der Automatisierung der Fassade nimmt man gleichzeitig Einfluss auf weitere Gewerke wie Licht, Heizung oder auch auf die Sicherheit. Daher ist es nur konsequent, dass Rademacher sein Sortiment horizontal ausweitet und entsprechende Anwendungen in die Home-Pilot-Produktfamilie integriert.“ Heute ist das Unternehmen neben dem klassischen Produktgeschäft mit seinem Portfolio für Smart-Home-Lösungen breit und zukunftsfähig aufgestellt. Smart Home und intelligente Steuerungen machen rund ein Viertel des jährlichen Umsatzes aus.

Seit einigen Jahren steht den Rademacher Fachpartnern auch ein Sortiment an Rohrmotoren mit KNX-Intelligenz und jetzt auch ein KNX-Raffstoreantrieb für die komplexe busbasierte Gebäudeautomation zur Verfügung. Alle KNX-Antriebe kommen ohne separaten externen Aktor aus, denn die Intelligenz sitzt direkt im Antrieb. Das minimiert den Verkabelungsaufwand und ermöglicht eine kostensparende, brandlastarme Installation.

Neben dem kontinuierlich gewachsenen Stammsitz in Rhede besitzt Rademacher seit 1993 einen weiteren Produktionsstandort in Dresden. „Im Unterschied zu vielen anderen Unternehmen haben wir uns nie vom Prinzip ,Made in Germany' verabschiedet“, betont Steffen Weinreich.

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Quelle: Rademacher

Vom Funkstandard DuoFern zur Smart-Home-Komplettlösung

Mit „DuoFern“ brachte Rademacher 2006 das erste bidirektionale Funksystem überhaupt auf den Markt. Von Beginn an war es extrem stabil und ausfallsicher und trug so später wesentlich dazu bei, dass das Unternehmen sich zu einem führenden Systemanbieter für die funkbasierte Hausautomation entwickeln konnte.

Im Rademacher Smart Home sorgt der HomePilot für mehr Flexibilität, Unabhängigkeit und Komfort und trägt zum sicheren und energieeffizienteren Wohnen bei. HomePilot bewegt die Rollläden und Raffstoren automatisch je nach den Wetterbedingungen oder den Wünschen der Bewohner und sorgt für ein angenehmes Raumklima. Er schaltet das Licht ein und aus und schafft so stimmungsvolles Ambiente und spart gleichzeitig Energie. Und im Notfall schlägt das Rademacher Smart Home dank Rauchwarnmelder und Überwachungskameras zuverlässig Alarm und schützt seine Bewohner. Ständig neue Komponenten und Updates für Anpassungen von Softwarefunktionen sorgen für Zukunftssicherheit des HomePilot-Systems.

Bis zu 100 Geräte lassen sich über die HomePilot-Box – der Steuerzentrale des Systems – als einzelne Abläufe oder ganze Szenarien miteinander vernetzen und automatisieren. Dazu zählen neben den Rollladen- und Markisenmotoren auch Aktoren für Raffstoren, die Beleuchtung, elektrische Geräte sowie Raumthermostate oder Kameras für den Innen- und Außenbereich. Die Zusammenstellung der Geräte erfolgt ganz individuell nach den Wünschen der Nutzer. Die Steuerung erfolgt bequem vor Ort per Wandtaster, Handsender, Tablet oder PC und mobil per Smartphone. Einmal eingerichtet müssen die Bewohner nichts weiter tun – das Smart Home ist so individuell auf den Nutzer eingestellt, dass es genau weiß, was in welchen Situationen zu tun ist, komplexe Szenen laufen dann abgestimmt auf die persönlichen Anforderungen ganz automatisch ab. Obwohl der Fokus des HomePilot auf dem privaten Wohnungsbau und dem privaten Nachrüstmarkt liegt, lässt sich das System auch problemlos in kleineren gewerblichen Gebäuden, beispielsweise in Arztpraxen oder Kanzleien, nutzen.

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Quelle: Rademacher

Verkaufsargument Datensicherheit

Neben Zuverlässigkeit und Komfort macht Rademacher keinerlei Kompromisse bei der Sicherheit der Daten – inzwischen ein ganz wichtiges Argument in der Kundenberatung. Die Daten bleiben lokal gespeichert, also nicht in der Cloud, sondern im Heimnetzwerk des Nutzers. Die HomePilot Hausautomation kann auf Wunsch auch ohne Internetverbindung, also offline mit lokaler Steuerung per Handsender oder Wandtaster betrieben werden. Wer auch von unterwegs Zugriff auf sein Haus haben möchte, kann die Funktion „WR-Connect“ aktivieren. Das funktioniert sogar weltweit – so kann man auch vom Urlaubsort aus nachschauen, ob in der Heimat alles in Ordnung ist. „Wir haben uns bewusst gegen eine Cloud-Lösung entschieden“, so Geschäftsführer Ralf Kern, der sich als CTO im Unternehmen um diese sicherheitstechnischen Belange kümmert. „Nur für den Fernzugriff oder ein Update muss man sich mit WR Connect verbinden. Dann verhindern Verschlüsselung und Authentifizierung zuverlässig, dass Unbefugte in das System eindringen können.“

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